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Welttag des Buches

Am 23. April war Welttag des Buches! Literatur kann uns berühren, verbinden, mitfühlen und aufhorchen lassen, um nur einige wenige Dinge zu nennen. Dabei kann gute Literatur uns dermassen ergreifen, dass wir alles um uns herum komplett vergessen. Nachfolgend drei Buchempfehlungen, die dich ganz bestimmt packen und zum Nachdenken bringen werden:

Verbrechen, Ferdinand von Schirach

Der Autor ist zugleich Jurist und schreibt über unglaubliche Fälle, die ihm in seiner Kanzlei über den Weg gekommen sind.

„Die wichtigste Regel für einen Verteidiger bei der Zeugenbefragung ist, keine Fragen zu stellen, deren Antwort er nicht kennt. Überraschungen sind nicht immer erfreulich, und man spielt nicht mit dem Schicksal des Mandanten.“

Verbrechen, Ferdinand von Schirach, S. 116

Das volle Leben, Susanna Schwager

Von diesem Buch gibt es zwei Versionen. Eine portraitiert zwölf Frauen und die andere elf Männer. Sie alle sind über achtzig und blicken auf ihr Leben zurück und erzählen von ihren Höhen und Tiefen. Eindrucksvolle Lektüre, die den Blickwinkel auf das eigene Leben verändert.

Wir hatten sehr viel Zeit, um auszuprobieren und mit unseren Ideen zu wüten. Heute spulen alle nach den Zeitplänen dieser elektronischen Hirne. Es herrscht eine Hektik, die absolut lebensfeindlich ist. Von Apparaten gemacht, die untereinander kommunizieren, statt dass die Menschen sich direkt austauschen.

Das volle Leben: Männer über achtzig erzählen, Susanna Schwager, S. 88

Ich denk, ich denk zu viel, Nina Kunz

Wer denkt, nicht genug Zeit zum Lesen zu haben, dem sei folgendes gesagt:

Ich habe mal gelesen, dass das Erwachsensein darin bestehe, immerzu zu sagen: Aber nach dieser Woche wird es ruhiger – bis man stirbt.

Ich denk, ich denk zu viel, Nina Kunz, Pos. 598